Vom Einzelfall zur Unternehmenskultur: AMR erkennen, benennen und strukturell begegnen – für Teams, die psychologische Sicherheit ernst nehmen.
Klarheit & Haltung:
Anti-muslimischem Rassismus im Arbeitsalltag souverän begegnen.
Anti-muslimischer Rassismus ist kein Randthema. Er beeinflusst, wer eingestellt wird, wer sich traut zu sprechen – und wer innerlich längst aufgehört hat, es zu tun. Studien belegen: Bewerber*innen mit muslimisch gelesenen Namen erhalten signifikant weniger Einladungen. Mitarbeitende mit sichtbarem Kopftuch berichten regelmäßig von Mikroaggressionen, die als Humor getarnt werden.
Das hat Konsequenzen – für Teamklima, Innovationskraft und Employer Branding.
Dieses Programm richtet sich an alle Mitarbeitenden. Nicht als Pflichtübung, sondern als Investition in eine Arbeitskultur, in der niemand aufgrund seiner Identität abgewertet wird.
Das Programm – drei Module, ein Ziel:
Modul 1 – Bewusstsein & Kontext
Wissen, das trägt. Was ist anti-muslimischer Rassismus – und was nicht? Wir klären den Unterschied zwischen legitimer Religionskritik und rassistischer Abwertung. Wir schauen auf aktuelle Zahlen, auf systemische Muster und darauf, warum AMR die Leistungsfähigkeit ganzer Teams beeinträchtigt.
Modul 2 – Reflexion & Arbeitsalltag
Muster erkennen, bevor sie Schaden anrichten. Mikroaggressionen. Expert*innen-Zuschreibungen. Dresscode-Debatten. Ramadan als „Problem“. Wir analysieren, was im Alltag passiert – jenseits von offensichtlicher Diskriminierung. Und wir klären: Wo hört Meinungsfreiheit auf? Wo fängt Diskriminierung an?
Modul 3 – Handeln & Allyship
Konkrete Werkzeuge für den nächsten Montag. Wie unterbreche ich eine diskriminierende Bemerkung, ohne das Meeting zu sprengen? Wie unterstütze ich betroffene Kolleg*innen, ohne über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden? Teilnehmende nehmen einen praxiserprobten Allyship-Spickzettel mit – Sätze, die im Moment des Zögerns helfen.
Best Practices: Stellschrauben für Ihren Alltag
Inklusion beginnt im Detail – mit einem Gebetsraum, flexiblen Regelungen während des Ramadans, der Anerkennung islamischer Feiertage wie Eid al-Fitr und Eid al-Adha sowie halal-freundlichem Catering bei Team-Events. Ebenso wichtig: ein Dresscode, der niemanden ausschließt, eine inklusive Sprache in Stellenausschreibungen, transparente Meldewege bei Diskriminierung und ein Onboarding, das kulturelle Vielfalt von Anfang an mitdenkt.